d i a g n o s t i k


Bei der klinisch psychologischen Diagnostik werden durch Gespräche, standardisierte psychologische Testverfahren und Verhaltensbeobachtung von der Klientin bzw. dem Klienten systematisch Informationen gesammelt und aufbereitet.

Das Ziel der Diagnostik ist es Auskunft über die Art der psychischen Beschwerden und deren Hintergründe und Ausmaß zu bekommen und Empfehlungen für weitere Behandlungsstrategien zu geben.

Typische Fragen im Kindesalter betreffen schulische Leistungsfähigkeit (z. B. Lernprobleme, Prüfungsängste, Konzentrationsschwierigkeiten), Entwicklungsdiagnostik, psychosomatische Fragestellungen (z. B. unklare Bauch- oder Kopfschmerzen) und Verhaltensauffälligkeiten (z. B. Aggressionen, Ängste).

Typische Fragestellungen bei Erwachsenen umfassen den gesamten Bereich psychischer Beschwerden und Erkrankungen (z. B. Depression, Ängste, Zwänge, Burn-Out).

Im hohen Erwachsenenalter spielt die klinisch-psychologische Diagnostik vor allem in der möglichst frühen Entdeckung eines geistigen Abbaus (Demenz) eine große Rolle, um entsprechend frühzeitig intervenieren zu können.

Bis zu 80 % der Kosten für die klinisch-psychologische Diagnostik übernehmen die Krankenkassen.

Um für die Diagnostik einen Teil von ihrer Krankenkasse zurückzubekommen brauchen Sie eine Überweisung von einem Kinderarzt, Neurologen, Psychiater oder Psychotherapeuten. Falls Sie eine Überweisung eines allgemeinen Arztes oder anderen Facharztes haben, muss diese vor der Diagnostik bei ihrer zuständigen Krakenkasse bewilligt werden.

 

 



"Das Problem erkennen ist wichtiger als die Lösung finden, denn die genaue Darstellung des Problems
führt fast automatisch zur richtigen Lösung."

Albert Einstein